Neues Jahr, alte Krise? Warum wir gerade jetzt Veränderung brauchen

Der Sachverständigenrat der sogenannten „Wirtschaftsweisen“ korrigierte zuletzt seine Erwartungen für 2026 leicht nach unten und rechnet nun mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,9 Prozent. Das ifo Institut rechnet mit 0,8 Prozent.

Trotz staatlicher Investitionen und gerade nach dem mauen Jahr 2025 sind das keine allzu rosigen Aussichten. Deutschland steckt seit Jahren in einer Schwächephase. Wirtschaftsverbände sehen viele strukturelle Probleme wie im internationalen Vergleich hohe Energiepreise, steigende Sozialabgaben und zu viel Bürokratie. Der Spiegel titelt: „Wirtschaftsweisen sehen auch 2026 keinen spürbaren Aufschwung.“

Zeit also, den Kopf in den Sand zu stecken?

Auf keinen Fall!

Wir sind sogar überzeugt: Gerade jetzt ist der beste Zeitpunkt, um in Raumtransformation zu investieren.

Warum?

… weil Umbrüche die beste Booster-Vorlage für Veränderungen sind.

Systeme können die Chance auf Veränderung dann ideal nutzen, wenn sie ohnehin mitten drin stecken. Alles ändert sich gefühlt gerade? Dann macht es kaum Sinn, sich an Althergebrachtem festzuklammern. Vielmehr können Chancen genutzt werden, endlich die Transformation anzugehen, die Unternehmen langfristig zukunftssicher aufstellt.

…weil Raumgestaltung den Unterschied macht.

Die Studienlange zeigt deutlich, dass Mitarbeitende dort am besten arbeiten, wo sie sich wohlfühlen und wo die Umgebung zugeschnitten ist auf die Bedürfnisse der jeweiligen Teams. Das steigert die Produktivität und Kreativität. Und: Warum Räume nicht gleich so gestalten, dass sie Veränderungsfähigkeit schulen?

Wie das geht? So wie bei uns zum Beispiel: Unsere MöKo-Räume sind dafür ausgelegt, Menschen einzuladen. So kommen stets neue Leute zu uns, unerwartete Begegnungen finden statt, Menschen begegnen sich konstant. Dadurch lernen wir ganz nebenbei, stets in Veränderung zu sein und Neues als Asset statt Argh! anzunehmen.

…weil Räume Veränderungen pushen – oder hemmen.

Damit Wandel auch stattfinden kann, muss ihm im wortwörtlichen Sinne Raum eingeräumt werden (Pun intended). Dafür braucht es spannende, motivierende, veränderbare und immer an echten menschlichen Bedürfnissen ausgerichtete Räume.

…weil das, ganz simpel, langfristig Kosten spart.

Wenn man ein in die Jahre gekommenes Gebäude nicht saniert, dann gibt es irgendwann Probleme. Das ist bekannt. Ganz ähnlich ist es auch mit organisationalen Strukturen. Wenn man die Einmalkosten der Veränderung einer Umgebung mit den Permanentkosten sanierungsbedürftiger Systeme (häufiger Mitarbeitendenwechsel, viele Krankheitsausfälle u.a.) gegenrechnet, wird man feststellen: Es lohnt sich.

Was denkt ihr?

Bild: MöKo
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