DEI (Diversity, Equity, Inclusion) hat gerade – zumindest in Teilen Europas und den USA – mit einem Backlash vor allem von Rechtsaußen zu kämpfen. Wir halten es da wie immer lieber mit der Wissenschaft. Und die belegt eindeutig, dass Unternehmen mit mehr Diversität besser beraten sind.
Unter anderem der seit mehr als einer Dekade durchgeführte McKinsey Report zum Thema zeigt klar: Divers aufgestellte Unternehmen sind auf ganzer Linie erfolgreicher: Sie wachsen schneller, generieren mehr Umsatz, haben eine höhere Zufriedenheit und sogar einen positiveren gesellschaftlichen Einfluss.
Deshalb: Hier unsere 3 Tipps zu gelebter Vielfalt am Arbeitsort.
Haltung hinterfragen: Empathie ist gefragt!
Klingt banal, ist aber aus unserer Erfahrung als projektbezogen arbeitendes Kollektiv mit unterschiedlichsten Menschen verschiedenster Hintergründe immer wieder notwendig. Ganz am Anfang anfangen. Nämlich sich klar machen: Jede:r hat seine:ihre ganz eigene Geschichte, Sozialisierung, Lebensumstände, Privilegien, Struggles und Probleme. Dazu kommen noch strukturelle Asymmetrien, über die wir uns auch immer bewusst werden sollten. Zum Beispiel vor Meetings, in der Projektplanung, im Gespräch mit Kund:innen. Wir fangen also immer ganz ganz vorne an: im Empathie üben!
Sichere Räume für sicheres Wirken
Wir gehen ein auf diejenigen, die uns gegenüber sitzen. Das heißt auch, Dynamiken, Strukturen und Persönlichkeiten (er)kennen und in ein wohlwollendes und respektvolles Miteinander zu kommen. Das kann auch bedeuten, im Meeting Gesprächsmoderationen einzuführen, damit nicht immer nur die gleichen Menschen zu Wort kommen oder das Bedürfnis nach Rückzugsorten (z.B. in unserem be_INN) ernstzunehmen.
Räume für jede:n und alle
Wir gestalten Umgebungen für Menschen und pressen Menschen nicht in Räume nach Schema F. Das bedeutet für uns Arbeits- und Wirkorte gemeinsam zu kreieren, die gleichzeitig Freiheit in Individualität und Kreativität in Begegnung ermöglichen. Und die vor allem modular und flexibel bleiben, so dass die Räume sich den Menschen anpassen und nicht umgekehrt.
Wie lebt ihr Diversität an eurem Arbeitsort?